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18.02.21

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Atemschutzmasken

Sicheres Arbeiten durch Atemschutzmasken

Bei der Arbeit mit Schadstoffen ist Vorsicht geboten. Unsere Atemwege müssen vor den schädlichen Partikeln der Gefahrenstoffe geschützt werden. Doch wie erreicht man den Schutz beim Umgang mit beispielsweise gesundheitsschädlichen Stoffen?

Schadstoffe aus der Umgebungsluft filtern

Wenn die Arbeitsumgebung eine hohe Schadstoffkonzentration aufweist, können Masken mit P1-, P2- und P3 Filtern helfen. Die drei Filterarten sind in Schutzstufen eingeteilt und unterscheiden sich in der maximalen Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes und der Gesamtleckage. Aber nicht nur die Filter unterscheiden sich, sondern auch die Maskenarten.
Es gibt zwei verschiedene Typen in Verbindung mit einem Partikelfilter: die Halbmaske und die Vollmaske. Eine Halbmaske mit P1-Filter kann mindestens 80 % der Schadstoffe filtern und schützt gegen ungiftige Partikel auf Wasser- und Ölbasis. Dieser Maskentyp wird vor allem in der Lebensmittelindustrie eingesetzt.
Ein P2-Filter in Verbindung mit einer Halbmaske filtert ebenfalls ungiftige Partikel auf Wasser- und Ölbasis. Sie weist jedoch, im Gegensatz zum P1-Filter, eine Filtrierung von mindestens 94 % auf. Diese Halbmasken finden vor allem Ihren Einsatz bei der Arbeit mit Glasfasern, Weichholz und so weiter.
Die Atemschutz-Halbmaske mit P3-Filter filtriert, im Vergleich zu den anderen zwei, mit 99,95 % die meisten Schadstoffe. Sie schützt nicht nur gegen ungiftige, sondern auch gegen gesundheitsschädliche und krebserregende Partikel auf Wasser- und Ölbasis, luftgetragene biologische Arbeitsstoffe der Risikogruppe 2 und 3, Enzyme und radioaktive Partikel. Sie wird hauptsächlich im Umgang mit Schwermetallen und Krankheitserregern eingesetzt.
Im Gegensatz zur Halbmaske bedeckt die Atemschutz-Vollmaske das ganze Gesicht, wodurch dieses zusätzlich geschützt ist. Außerdem unterscheiden sich die Masken in der Undichtigkeit. Die Atemschutz-Halbmasken weisen eine Gesamtleckage von maximal 2 % auf, wohin gegen die Vollmasken nur eine Gesamtleckage von 0,05 % haben.

Atemschutzmaske an den Schadstoff anpassen

Die Partikelfilter haben jedoch einen Nachteil. Sie schützen nicht vor Gasen. Bei der Arbeit mit Gasen benötigt man spezielle Gasfilter, die hinsichtlich der Stoffgruppen unterteilt sind. Diese Filter filtrieren dann aber auch nur Gase und Dämpfe und keine Partikel.
Das ist der Grund, warum oft eine Kombination von Partikel- und Gasfilter eingesetzt wird, da die Luft meist von beiden Schadstoffen befreit werden muss.

Wie wähle ich den richtigen Filter?

Bei der Auswahl der richtigen Atemschutzmaske sollte Ihnen zunächst der Schadstoff, von dem Sie umgeben sind, bekannt sein. Mit diesem Wissen kann eine Wahl zwischen Partikelfilter, Gasfilter oder einer Kombination getroffen werden. Außerdem sollte die Stoffkonzentration bedacht werden, damit die passende Schutzklasse gewählt werden kann. Wenn Sie diese Punkte beachten, können Sie die Sicherheit beim Arbeiten erhöhen.

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Was muss ich beim Tragen der Atemschutzmaske beachten?

Damit die Maske Ihren vollständigen Schutz gewährleistet und Ihre Gesundheit nicht gefährdet, müssen Sie die Tragezeit gut im Blick haben. Wichtig ist, dass die Tragezeitbegrenzung nicht überschritten wird. Das heißt: Achten Sie darauf, welche maximale Tragezeit und wie viele Einsätze pro Schicht bei dem jeweiligen Filter mit vorgeschrieben sind und dass Sie diese nicht missachten.
Neben der Tragezeit spielt auch die Pflege der Maske in den Bereichen Schutz und Haltbarkeit ein wichtige Rolle. Die Reinigung der Maske nach dem Gebrauch ist unerlässlich. Besonders müssen dabei die Ventile gepflegt werden, damit diese Ihre Aufgabe in vollem Umfang erfüllen können.
Zusätzlich ist von Bedeutung, dass die Maske nach dem Absetzen in einem sauberen Bereich gelagert wird, damit sich keine Ablagerungen von Staub und anderen Stoffen im Inneren der Maske bilden können. Des Weiteren sollten Sie darauf achten, dass bei jedem Aufsetzen der Atemschutzmaske der Dichtsitz und die Ventile kontrolliert werden, damit sichergestellt ist, dass die Maske Sie vor den Schadstoffen schützen kann.

Ist ein Filterwechsel bei einer Atemschutzmaske notwendig?

Auf diese Frage gibt es eine ganz klare Antwort: Ja! Die Filter einer Atemschutzmaske müssen regelmäßig ausgetauscht werden, damit zu jeder Zeit der volle Schutz gegen die Partikel, Gase und Dämpfe gegeben ist. Doch wenn Sie sich jetzt Fragen, woran sie erkennen, dass der Filter der Maske getauscht werden muss, haben wir ein paar hilfreiche Tipps für Sie.
Zunächst einmal sollten Sie sich immer das Datum, an dem Sie einen neuen Filter in die Atemschutzmaske eingesetzt und genutzt haben, notieren. Denn ab diesem Tag können drei Monate verstreichen bis Sie das nächste Mal einen Austausch vornehmen sollten. Diese drei Monate sollten nicht überschritten werden.
Ein weiterer leicht festzustellender Punkt ist das Ablaufdatum, das auf dem Filter angegeben ist. Wenn dieses überschritten wurde, sollte er nicht mehr eingesetzt oder benutzt werden. Bevor Sie die Maske aufsetzen sollten Sie sich immer die Innenseite des Filters ansehen, um diese bewerten zu können. Wenn die Innenseite beschmutzt ist, ist dies ein Indiz dafür, dass Sie den Filter auf jeden Fall austauschen sollten. Wenn beim Tragen der Maske der Einatemwiderstand steigt oder ein Schadstoffgeruch oder -geschmack wahrnehmbar ist, sollten Sie diese unbedingt, abseits des Schadstoffs abnehmen und die Filter tauschen.
Wenn Sie all diese Punkte beachten, können Sie sich besser vor Staub, Rauch und anderen Schadstoffen in der Luft schützen und die Arbeitssicherheit steigern.