1. Leistung erkennen
Wirkt die Zuluft schwächer als gewöhnlich, laufen Geräte länger auf hoher Stufe oder werden Räume schlechter gelüftet, deutet das auf einen zugesetzten Filter hin.
2. Sichtprüfung als Helfer
Ein dichter, fest sitzender Staubfilm auf der Einströmsseite, verformte oder eingezogene Taschen, Risse, Löcher oder aufgeplatzte Nähte sind deutliche Wechselzeichen.
3. Hinweise hinter dem Filter
Staubfahnen auf der Reinluftseite, ungewöhnliche Gerüche nach dem Start oder Staubablagerungen im Kanal hinter dem Filter sprechen für fehlende Filterwirkung.
4. Feuchte
Feuchte Stellen oder muffiger Geruch bedeuten sofort tauschen und Ursache klären.
5. Intervalle zur Orientierung
G4 und M5 meist drei bis sechs Monate. F7 und F9 meist sechs bis zwölf Monate. HEPA je nach Einsatz zwölf bis vierundzwanzig Monate. Das sind Richtwerte. Wenn die Leistung früher nachlässt oder der Filter optisch voll ist, früher wechseln.
6. Einfach dokumentieren
Beim Einbau Datum notieren und ein Foto machen. Beim nächsten Blick vergleichen. Das erleichtert die Entscheidung ohne Messgeräte.
Wichtig: Feuchte oder beschädigte Filter niemals weiter betreiben. Ein zu später Wechsel verschlechtert Luftqualität und kann die Anlage belasten. Entscheidend ist die Filterleistung, die optische Prüfung hilft bei der Einschätzung.
Siehe auch: